Weltwunder der Moderne
| Name |
Ort |
Bauzeit |
Beschreibung |
| Chinesische Mauer |
China |
aus der Zeit der Mingdynastie (1368 -1644) |
Die wohl größte von Menschenhand erbaute Mauer durchquert Wüsten, Weideland, Flusstäler und Berge. Die Große Mauer, wie sie auch genannt wird, wurde einst als Schutzmauer errichtet.
Daher ist es umso beeindruckender, dass die Chinesische Mauer eines der Bauwerke ist, die vom Weltall zu sehen sind. Auf Chinesisch wird sie "Wan-Li-Chang-Cheng" genannt. Korrekt übersetzt müsste sie daher eigentlich "lange Mauer" heißen.
Die Mauer soll über 6000 km lang sein, aber nur 12 m breit sein. |
| Taj Mahal |
Agra (Nordindien) |
1631-1653 |
Das Taj Mahal,eines der faszinierendsten und bekanntesten Bauwerke der Welt, ist ein Monument der vollkommenen Schönheit, ein Denkmal der Liebe und eine persönliche Huldigung. Mit seinen Säulen und Kuppeln strahlt es wahre Harmonie aus und ähnelt im Stil einer Moschee.
Geschichte: Als seine große Liebe 1631 bei der Geburt des 14. Kindes starb, war der indische Mogul Shah Jahan untröstlich. In der Nähe der Stadt Agra in Nordindien ließ er deshalb seiner Lieblingsfrau zu Ehren ein riesiges Mausoleum aus Marmor und Edelsteinen errichten.
Das "Grabmal der Auserwählten" steht am Ufer des Flusses Yamuna. Der Maharaja erschuf mit seinem Denkmal das prächtigste Grab der Welt und ein Symbol der Liebe.
1983 wurde das Taj Mahal von UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
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| Eiffelturm |
Paris (Frankreich) |
1887 bis 1889 |
Der Eifelturm misst heute mit Antenne 324 Meter und hat ein Gewicht von 10.100 Tonnen. Der mit 1665 ausgestatteten Treppen Turm wurde von de Architekten Gustave Eiffel entworfen.
Seit seiner Eröffnung haben rund 198.224.110 Menschen den Eiffelturm besucht.
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| Skulpturen der Osterinsel |
Chile |
1722 |
Den Namen verdankt die Osterinsel dem holländischen Forscher Jakob Roggeveen, der die einsam inmitten des südpazifischen Ozeans gelegene Insel samt den ungewöhnlichen Steinfiguren am Ostersonntag im Jahre 1722 entdeckte.
Die Insel, die 180 Quadratkilometer ist,ist umgeben von einer besonderen Magie, viel Wasser (zum Festland Lateinamerikas sind es rund 3700 Kilometer) und jeder Menge Fragen wie z.B. Wer hat die bis zu 9,5 Meter hohen Figuren, die so genannten "Moais", hergestellt?
Oder wie sind die bis zu 25 Tonnen schweren Statuen transportiert worden? Und welche kultische Bedeutung haben die mehr als 1000 Figuren, die aus schwarzem Tuff hergestellt wurden?
Einige deuten die Statuen als Göttersitze. Nicht allzu schwer nachzuweisen war hingegen, dass stets eine ungerade Anzahl an einer Stelle errichtet wurde und nur sieben von ihnen blicken aufs Meer.
Die anderen Skulpturen schauen ins Landesinnere. Seit 1888 gehört die Insel zu Chile.
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| Machu Picchu |
Anden(Lateinamerika) |
14.Jahrhundert |
Hoch in den Anden errichtete Pachacutec, der bedeutendste Inkaherrscher des 14. Jahrhunderts eine heilige Stadt in den Wolken: Machu Picchu. Als die Spanier im 16. Jahrhundert in Lateinamerika einfielen und das Inkareich zerschlugen, war Machu Picchu bereits verlassen. Der Dschungel eroberte die Stadt.
Anfang des 20. Jahrhunderts entdeckte der amerikanische Forscher Hiram Bingham die geheimnisvolle Ruinenstadt Machu Picchu, nachdem er sich durch den Urwald der Anden gekämpft hatte. Die Stadt liegt gut versteckt in einer Senke zwischen zwei Berggipfeln. Die Inkas waren Meister im Städtebau.
Gebäude wurden ohne Mörtel aus gewaltigen Steinblöcken errichtet. Es gab Wohnungen für rund 10.000 Menschen, außerdem Tempel, Opferstätten und umfangreiche Terrassenanlagen, die sich an die Berghänge schmiegen. |
| Angkor Wat |
Kambodscha |
12.Jahrhundert |
Im 12. Jahrhundert war das Reich der Khmer im heutigen Kambodscha auf dem Höhepunkt seiner Macht und seines Wohlstandes. Der buddhistische König Suryarvaman II. veranlasste in der Hauptstadt Angkor Thom den Bau des Tempelgrab Ankor Wat. Angkor Wat gilt als eines der größten religösen Bauwerke der Erde.
Die Tempelanlage ist mit kunstvoll gemeißelten Figuren geschmückt, streng symmetrisch aufgebaut und wird von einem Graben eingerahmt, dessen Wasser eine heilende Wirkung zugesprochen wird. Die quadratisich angelegte Stadt selber entwickelte sich zu einer der größten Städte der Welt mit Tempeln, Palästen und Kanälen, umgeben von künstlichen Seen und einem ausgeklügelten Bewässerungssystem.
Auf fast 100 Quadratkilometern lebten rund eine Million Menschen. Von 889 bis 1431 war Angkor die Hauptstadt des Khmerreiches. Dann verschwand die Stadt für Jahrhunderte im Dickicht des Urwaldes bis sie 1860 vom französischen Naturforscher Albert Henri Mouhot wiederentdeckt wurde. |
| Petra-Stadt aus Stein |
Am Rande der Jordanischen Wüste |
unbekannt |
Petra war einst glanzvolle Hauptstadt des Nabatäerreiches und Zentrum Arabiens. Nur durch die enge Schlucht, den Siq, mit senkrechten Wänden gelangt man nach Petra, eine der beeindruckensten, in roten Sandstein gehauenen Städte der Welt.
Am Ende der Schlucht fällt der Blick als erstes auf das 50 Meter hohe Schatzhaus von Petra. Dessen Spitze krönt eine Urne, die einer Legende zufolge den Schatz der Pharaonen birgt. Bis zu 20.000 Menschen lebten in der damaligen Metropole.
Die Nabatäer errichteten ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem mit riesigen Tunnelbauten und Wasserkammern. Dadurch schafften sie es sogar, in der unwirtlichen Gegend Landwirtschaft zu betreiben. Für Unterhaltung sorgte ein nach römischem Vorbild erbautes Amphitheater, das Platz für 4.000 Zuschauer bot.
Die Palastgräber von Petra mit ihren prunkvollen Fassaden und die 42 Meter hohen hellenistischen Tempelfassaden am Kloster Ed Deir gehören bis heute zu den imposantesten Leistungen der vorderasiatischen Kultur. Gut erhalten ist außerdem der Felsentempel Kasr.
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 Chinesische Mauer |
 Taj Mahal |
 Eiffelturm |
 Skulpturen der Osterinsel |
 Ein Moai von Tausenden |
 Machu Picchu |
 Angkor Wat |
 Schatzhaus von Petra-Stadt aus Stein |
 Die enge Schlucht Siq (Petra) |
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