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Weltwunder der Antike


Warum gerade 7 Weltwunder?? Bei vielen Völkern der Antike galt die 7 als heilige Zahl. In der babylonischen und ägyptischen Philosophie, nahm sie als Summe der beiden Lebenszahlen 3 (Vater, Mutter, Kind) und 4 (die vier Himmelsrichtungen) eine Sonderstellung ein. Für Pythagoras war die Sieben ebenfalls von besonderer Bedeutung als Summe von 3 und 4, da Dreieck und Viereck den Mathematikern der Antike als vollkommene Gebilde galten. Mit der im 1. Buch Mose aufgestellten Behauptung Gott habe die Welt in 6 Tagen erschaffen und am siebenten ruhte er, zog die 7 bald auch bei den Christen als heilige Zahl ein.



Weltwunder Ort Bauzeit Zustand Beschreibung
Pyramiden von Gizeh Gizeh (Ägypten) um 2590-2470 v. Chr noch erhalten Die Pyramiden von Gizeh wurden zur Zeit der 4. Dynastie von den Königen Cheops, Chepren und Mykerionos errichtet. Die Grundseiten der Cheopspyramide,die dem Pharao Cheops als Grabmal diente, sind 230 m. lang und besitzt eine Höhe von 146 m.
Zeusstatue des Phidias Olympia (Griechenland) 5. Jh. v. Chr. durch Brand zerstört Die Zeusstatue des berühmten griechischen Bildhauers Phidias wurde im Tempel zu Olympia aus Marmor, Gold und Elfenbein errichtet. Die Augen bestanden vermutlich aus faustgroßen Edelsteinen, wobei die Statue insgesamt 12 m hoch war. Auch war das Bildnis des Zeus überhaupt neu: Früher galt Zeus als ein gefürchteter Gott, die Statue glich aber eher einem gütigem und barmherzigem Vater.
Artemis-Tempel Ephesus (Türkei) 6. Jh. v. Chr. 262 n. Chr. zerstört Das dritte Weltwunder war der Tempel der Artemis, die griechische Göttin der Jagd, des Mondes, Hüterin der Städte, der Frauen und junger Tiere. Der Tempel der Artemis stand auf einer Grundfläche von 55 x 115 m und besaß 127 Marmorsäulen von je 18 m Höhe, das entspricht in etwa einem sechsstöckigen Haus. Er wurde am 21.07.356 v. Chr. von Herostratos in Brand gesteckt und etwa um 300 v. Chr. wieder aufgebaut, weil die Statue der Artemis nahezu unversehrt geblieben ist. 262 n. Chr. wurde er schließlich von den Goten endgültig zerstört.
Grabmal von Mausolos Halikarnassos (Bodrum Türkei) um 325 v. Chr. völlig zerstört Das Grabmal des persischen Königs Mausolos (gest. 352 v. Chr.) war 40 Meter hoch und war eine Mischung aus griechischer, ägyptischer und persischer Bauweise. Es wurde im 12. Jahrhundert durch ein Erdbeben zerstört. Von diesem König, der sich ein Denkmal für die Ewigkeit setzen wollte, stammt die Bezeichnung - Mausoleum - für Grabmäler.
Hängender Garten Babylon (Irak) unbekannt völlig zerstört Die Hängenden Gärten der Semiramis waren ein Geschenk des babylonischen Herrschers Nebukadnezar II.(605 bis 562 v. Chr.) an seine Frau. Ein ausgeklügeltes Wassersystem versorgte die sieben Terassen, für die aus allen Ländern die schönsten Pflanzen zusammengetragen wurden.
Koloss von Rhodos Rhodos (Griechenland) 292-280 v. Chr. 224 v.Chr. durch Erdbeben eingestürzt Die 36m Bronze-Statue stand breitbeinig über der Einfahrt in den Hafen von Rhodos. Damit die 12 Tonnen Bronze nicht umfielen, hat man sie innen mit großen Felsbrocken gefüllt. Von allen Bauwerken hier war es das kurzlebigste. Es stand nur 66 Jahre. Übriggeblieben ist von diesem sechsten Weltwunder nur das Wort "Koloß". Das griechische Wort "Colossos" bedeutete ursprünglich nur "Statue", erst durch das Bildnis des Helios bekam es die Bedeutung, die wir noch heute kennen: Riesenstandbild oder Ungetüm.
Leuchtturm von Pharos Alexandria (Ägypten) 270 v. Chr. 1375 durch Erdbeben zerstört Von den sieben Wundern der antiken Welt, ist der Leuchtturm von Alexandria mit 130 m, der einzige der neben seiner architektonischen Bedeutung auch eine praktische hatte. Für Segler garantierte er die sichere Einfahrt in den Hafen von Alexandria. Für Architekten bedeutete er aber mehr. Er war das höchste Gebäude der Erde. Das Licht konnte aus einer Entfernung von mehr als 50 km gesehen werden.

Die Pyramiden von Gizeh

Das Bildnis des Zeus in Olympia

Der Artemistempel in Ephesos

Das Mausoleum von Halikarnassos

Die Hängenden Gärten der Semiramis

Der Koloß von
Rhodos

Der Leuchtturm von Alexandria