| Weltwunder |
Ort |
Bauzeit |
Zustand |
Beschreibung |
| Pyramiden von Gizeh |
Gizeh (Ägypten) |
um 2590-2470 v. Chr |
noch erhalten |
Die Pyramiden von Gizeh wurden zur Zeit der 4. Dynastie von den Königen Cheops, Chepren und Mykerionos errichtet.
Die Grundseiten der Cheopspyramide,die dem Pharao Cheops als Grabmal diente, sind 230 m. lang und besitzt eine Höhe von 146 m. |
| Zeusstatue des Phidias |
Olympia (Griechenland) |
5. Jh. v. Chr. |
durch Brand zerstört |
Die Zeusstatue des berühmten griechischen Bildhauers Phidias wurde im Tempel zu Olympia aus Marmor, Gold und Elfenbein errichtet.
Die Augen bestanden vermutlich aus faustgroßen Edelsteinen, wobei die Statue insgesamt 12 m hoch war. Auch war das Bildnis des Zeus überhaupt neu: Früher galt Zeus als ein gefürchteter Gott, die Statue glich aber eher einem gütigem und barmherzigem Vater. |
| Artemis-Tempel |
Ephesus (Türkei) |
6. Jh. v. Chr. |
262 n. Chr. zerstört |
Das dritte Weltwunder war der Tempel der Artemis, die griechische Göttin der Jagd, des Mondes, Hüterin der Städte, der Frauen und junger Tiere. Der Tempel der Artemis stand auf einer Grundfläche von 55 x 115 m und besaß 127 Marmorsäulen von je 18 m Höhe, das entspricht in etwa einem sechsstöckigen Haus.
Er wurde am 21.07.356 v. Chr. von Herostratos in Brand gesteckt und etwa um 300 v. Chr. wieder aufgebaut, weil die Statue der Artemis nahezu unversehrt geblieben ist. 262 n. Chr. wurde er schließlich von den Goten endgültig zerstört. |
| Grabmal von Mausolos |
Halikarnassos (Bodrum Türkei) |
um 325 v. Chr. |
völlig zerstört |
Das Grabmal des persischen Königs Mausolos (gest. 352 v. Chr.) war 40 Meter hoch und war eine Mischung aus griechischer, ägyptischer und persischer Bauweise. Es wurde im 12. Jahrhundert durch ein Erdbeben zerstört.
Von diesem König, der sich ein Denkmal für die Ewigkeit setzen wollte, stammt die Bezeichnung - Mausoleum - für Grabmäler.
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| Hängender Garten |
Babylon (Irak) |
unbekannt |
völlig zerstört |
Die Hängenden Gärten der Semiramis waren ein Geschenk des babylonischen Herrschers Nebukadnezar II.(605 bis 562 v. Chr.) an seine Frau.
Ein ausgeklügeltes Wassersystem versorgte die sieben Terassen, für die aus allen Ländern die schönsten Pflanzen zusammengetragen wurden. |
| Koloss von Rhodos |
Rhodos (Griechenland) |
292-280 v. Chr. |
224 v.Chr. durch Erdbeben eingestürzt |
Die 36m Bronze-Statue stand breitbeinig über der Einfahrt in den Hafen von Rhodos.
Damit die 12 Tonnen Bronze nicht umfielen, hat man sie innen mit großen Felsbrocken gefüllt. Von allen Bauwerken hier war es das kurzlebigste.
Es stand nur 66 Jahre. Übriggeblieben ist von diesem sechsten Weltwunder nur das Wort "Koloß".
Das griechische Wort "Colossos" bedeutete ursprünglich nur "Statue", erst durch das Bildnis des Helios bekam es die Bedeutung, die wir noch heute kennen: Riesenstandbild oder Ungetüm. |
| Leuchtturm von Pharos |
Alexandria (Ägypten) |
270 v. Chr. |
1375 durch Erdbeben zerstört |
Von den sieben Wundern der antiken Welt, ist der Leuchtturm von Alexandria mit 130 m, der einzige der neben seiner architektonischen Bedeutung auch eine praktische hatte.
Für Segler garantierte er die sichere Einfahrt in den Hafen von Alexandria. Für Architekten bedeutete er aber mehr.
Er war das höchste Gebäude der Erde. Das Licht konnte aus einer Entfernung von mehr als 50 km gesehen werden. |